Carve

Stefan Hunziker
Stefan Hunziker

For an english introduction to freecarving please visit the Bomber Welcome Center and check out what other riders achieved in their struggle to put the soulenriching exhilaration of great riding into words!

(Advanced riders Stay and Play)

Snowboarden beginnt mit dem Driftschwung (oder hinfallen) wobei man ueber die Snowboardkante rutscht bzw. gedriftete Schwuenge faehrt. Das macht schon jede Menge Spass und ist mit einer halbwegs geeigneten Ausruestung leicht zu erlernen.

Beherrscht man den Driftschwung ist es zum Tiefschneefahren nur mehr ein kleiner Schritt. Auf der Piste stellt sich spaetestens jetzt die Frage ob man herumcarven oder herumspringen will.

Willst Du mit Deinem Board eher am Boden bleiben wartet eine neue Welt auf Dich:

Freecarven (freies Carven auf der Piste)

Ingemar Walder
Ingemar Walder

Dabei legt man sich also in eine Kurve (in einen “Turn”) hinein und fuehlt sich super. Technisch betrachtet faehrt man eine Kurve auf der Snowboardkante ohne ueber diese hinwegzurutschen und spricht von einem geschnittenen (gecarvten) Schwung. Die Kante graebt sich dabei etwas in den Schnee und hinterlaesst eine typische Spur.

Pure Boarding
Pure Boarding

Die auftretenden Fliehkraefte sorgen dafuer dass Du auch bei argen Schraeglagen nicht auf die Piste faellst sondern diese sehr nahe am Schnee hinunterfaehrst. Das Gefuehl dabei laesst sich schwer in Worte fassen aber einige haben es versucht (hier klicken).

Du brauchst dafuer ein Alpinboard mit Hardboots und Plattenbindung.

Wenn Du mit dem Snowboarden erst anfaengst solltest Du ein etwas breiteres Alpinboard waehlen. Damit ist das Erlernen des Driftschwungs leichter und Du kannst es auch spaeter fuer Ausfluege in den Tiefschnee verwenden.

Auf jeden Fall solltest Du in gute Schuhe (Hardboots) investieren. Die bleiben Dir auch bei einem Boardwechsel erhalten und lohnen sich von Anfang an. Schischuhe koennen zwar auch in die Bindungen passen, sind aber zu hart und unbeweglich fuers Snowboarden dh wenig Fahrspass und hohes Verletzungsrisiko.

Waehrend sich “Freecarveboards” gut zum anfangen eignen, kommen fuer radikalere Turns auch “Raceboards” in Frage. Diese bieten vor allem bei harten/eisigen Pistenverhaeltnissen zusaetzlichen Kantengriff und sind bei hoeheren Geschwindigkeiten laufruhiger. Freecarveboards sind dafuer vielseitiger und bei fortgeschrittenen Fahrern ist die Snowboardwahl auch Geschmacksache.

Pure Boarding
Pure Boarding

Bist Du mit einem Alpinboard am Berg kannst Du jederzeit versuchen, vom Driften ins Carven ueberzugehen. Tipps von fortgeschrittenen Fahrern oder auch eine bezahlte Lehrstunde koennen natuerlich hilfreich sein. Einige Infos zur Fahrtechnik findest Du auch hier und zum Spielen gibts die Stay and Play Seite (eher für die zweite Saison).

Snowboard Journal / Jon Foster
Snowboard Journal / Jon Foster

PS: Skier … sind auch nicht schlecht aber beim Carven bleibst Du damit halt im 2. Gang und ein Umstieg aufs Brettl lohnt sich auf jeden Fall!

PPS: Freestyle/Freerideboards kannst Du Dir als Zweitboard gebraucht guenstig kaufen oder für die wirklich guten Tiefschneetage ausleihen. Wenn Du aber sonst meistens auf der Piste “herumrutscht” wartet ein Alpinboard auf Dich!

Viel Spass und best carves to you!

Deine Spur?
Deine Spur?

Weitere Infos | Snowboarding Overview

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